Golatenmatttor (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\G)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungGolatenmatttor
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Das 1345 erbaute Tor, seit dem Dreissigjährigen Krieg auch Inneres Aarbergertor genannt, wurde 1379/81 und 1445/57 ausgebaut. Im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts erhielt der Turm seine spätere Höhe von gut 20 m. Die innere Nische, die im 14. Jahrhundert eine Nikolausfigur enthielt, wurde vor 1549 zugemauert. Die ursprünglich hölzerne Grabenbrücke hatte von 1613 bis zu ihrem Abbruch 1829 drei steinerne Joche von Daniel Heintz (II). Im März 1830 wurde auch der Turm abgebrochen.
Standort: Nördlich an die Häuser Aarbergergasse 59 und 61 anschliessend.
Lit.: Paul Hofer, Die Wehrbauten Berns, Bern, 1953. Diese Quelle ist nicht mehr auf dem neuesten Stand der Forschung, insbesondere mit der Meinung, die Stadt hätte von 1191 bis 1218 bei der Kreuzgasse geendet.
Lexikon Oberbegriffe:Stadttore
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

Dokumente im Katalog der Burgerbibliothek Bern