Bärengraben (vierter) (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\B)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungBärengraben (vierter)
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Der vierte Bärengraben (Muristalden 4) wurde in den Jahren 1856/57 von Friedrich Tschiffeli erbaut. 1892 wurde der «Bärenstein» («Erst Bär hie fam») an der Nordseite der Brüstung eingesetzt. Dieser Stein war früher im rechten Portalpfeiler des >Klösterli-Friedhofs eingemauert gewesen. Der hintere, kleine Graben für Jungbären entstand 1924. Die Renovation von 1974/75 brachte einige betriebliche Erleichterungen. 1995 wurden die beiden älteren Gräben vereinigt und mit einer bärengerechten „Landschaft“ ausgestattet. Mit der Eröffnung des >Bärenparks konnte der Bärengraben anderen Nutzungen zugeführt werden.
Lit.: Paul Hofer, Kunstdenkmäler der Stadt Bern, Band I, Basel, 1952; Bernhard Furrer, Denkmalpflege in der Stadt Bern, 1993-1996, in Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde 1997, Heft 1 und 2. pg. 78ff.

Endstation der Strassenbahnlinie Bärengraben-Hauptbahnhof (>Bärengrabentram) vom 1. Oktober 1890 bis am 14. Januar 1941, Haltestelle der Omnibuslinie O nach Ostermundigen vom 15. September 1924 bis am 5. Dezember 1939 und Haltestelle der Trolleybuslinie in die Schosshalde seit dem 29. Oktober 1940, zum Zytglogge vom 14. Januar 1941 an und zum Hauptbahnhof seit dem 22. Januar 1941.
Lit.: Urs und Jürg Aeschlimann, Tram Bern West, Leissigen, 2010.
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

Dokumente im Katalog der Burgerbibliothek Bern