Felsenburg (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\F)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungFelsenburg
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Klösterlistutz 4. Der 1325 erstmals als Niederer Turm belegte Torturm an der >Untertorbrücke hiess im 17. und 18. Jahrhundert auch Blutturm und Wachtturm. Seit 1624 führt die Strasse nach einem Projekt von Daniel Heintz (II) von der Brücke her nördlich am Turm vorbei statt durch ihn hindurch. Die Gesamtrenovation von 1760 brachte auch den Bau eines neuen Torbogens durch Erasmus Ritter. 1782 entstand die neue Grabenbrücke von Niklaus Sprüngli. Der Graben wurde 1820 zugeschüttet, die Stützmauer im folgenden Jahr ergänzt. 1862 erwarben Private den damals Dohlenturm genannten Turm und entstellten ihn 1864 durch An- und Umbauten. Der Name Felsenburg stammt aus dieser Zeit. 1963 kam der Turm in den Besitz der Einwohnergemeinde Bern, 2000 erwarb ihn die Burgergemeinde. Die Renovation in den Jahren 2000 bis 2002 liess die Anbauten des 19. Jahrhunderts verschwinden.
Lit.: Paul Hofer, Die Wehrbauten Berns, Bern, 1953; Burgergemeinde Bern (Hrsg.), Die Felsenburg, Murten, 2002.
Lexikon Oberbegriffe:Stadttore
Wehrbauten
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

Dokumente im Katalog der Burgerbibliothek Bern