Gerechtigkeitsgasse (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\G)

 

Grunddaten

Thesaurus:Orte
Bezeichnung:Gerechtigkeitsgasse
 

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Der Name, der auf das im Westteil der Gasse tagende Stadtgericht und auf die Brunnenfigur weist, wurde erst im 18. Jahrhundert allgemein gebräuchlich. Seit 1798 ist er offiziell. Frühere Namen hatte die Gasse mit der >Kramgasse gemein. Im Zusammenhang mit den Umbauten an der Untertorbrücke wurde das Gassenniveau abgesenkt und damit das Gefälle 1760–1764 von 10% auf 7% verringert. 1844–1854 wurden die Verhältnisse beim Bau von >Nydeggbrücke und -gasse nochmals verändert. 1897 ergab der Abbruch des Hauses Nr. 12 einen Durchgang zur >Postgasse. Diese Verbindung wurde 1964 mit dem Abbruch des Hauses Nr. 10 und dem Neubau von Nr. 12 in die Verlängerung der Postgasshalde (>Brunngasshalde) verlegt. Der Stadtbach wurde 1897/98 und teilweise erst nach 1901 zugedeckt (>Stalden, Oberer). Er ist seit 2004 stellenweise wieder offen.
Lit.: Paul Hofer, Kunstdenkmäler der Stadt Bern, Band II, Basel, 1959.
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

Dokumente im Katalog der Burgerbibliothek Bern