Eisenbahnbrücke (alte) (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\E)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungEisenbahnbrücke (alte)
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:In den Jahren 1856/58 nach einem Projekt des Oberingenieurs der Bernischen Staatsbahnen, Friedrich Gustav Gränicher, von Carl v. Etzel erbaute Eisenbrücke zur Einführung der >SCB in den >Hauptbahnhof, die ursprünglich Eisenbahnfahrbrücke hiess, später gelegentlich auch Eisenbahngitterbrücke genannt wurde. Wegen der scheuenden Pferde kam es auf der Fahrbahn im untern Geschoss der Brücke immer wieder zu Unfällen, was zum Populärnamen Würgengel führte. Der früheste Populärname, Chrätze, wies auf die Gitterkonstruktion, der spätere, Rote Brücke, auf den lange Zeit sichtbaren Mennigeanstrich. Verstärkt wurde die Eisenbahnbrücke 1899 und wegen der Elektrifikation nochmals 1921. Nach der Eröffnung der >Lorrainebrücke, 1930, blieb der Fahr- und Fussweg, der im Norden auf das >Lorrainekänzeli mündete, gesperrt. Nach Inbetriebnahme des >Eisenbahnviadukts wurde die Eisenbahnbrücke 1941 abgebrochen.
Standort: Parallel zur >Lorrainebrücke auf deren NW-Seite.
Lit.: Paul Hofer, Kunstdenkmäler der Stadt Bern, Band I, Basel, 1952; Hans Bloesch, 700 Jahre Bern, Bern, 1931.
Lexikon Oberbegriffe:Fähren, Brücken
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

Dokumente im Katalog der Burgerbibliothek Bern