Herrengass-Pfarrhäuser (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\H)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungHerrengass-Pfarrhäuser
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Herrengasse 3, 5, 9 und 13. Nach der Reformation wurden die vier Herrengass-Pfarrhäuser aus je zwei älteren schmalen Häusern zusammengebaut. Davon dienen heute noch die folgenden zwei als Pfarrhäuser: Das Haus Nr. 9 hiess wegen des noch heute im Keller vorhandenen Brunnens «zur Quelle». Am Haus Nr. 13 liess 1560 der Theologieprofessor Wolfgang Müslin/Musculus in hebräischer Schrift den Anfang des 127. Psalmes am Sturz der Haustüre anbringen. Am Bogen über der Kellertüre, der knapp über dem Trottoir sichtbar ist, befindet sich die heute entstellte griechische Inschrift OINΩ OΛΙΓΩ XPΩ («Gebrauche ein wenig Wein», 1.Tim. 5.23).
Lit.: Paul Hofer, Kunstdenkmäler der Stadt Bern, Manuskripte und Typoskripte zum Band VI. Das Material befindet sich heute bei der Kantonalen Denkmalpflege.
Lexikon Oberbegriffe:Sakralbauten
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.