Karl-Schenk-Haus (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\K)

 

Grunddaten

Thesaurus:Orte
Bezeichnung:Karl-Schenk-Haus
 

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Spitalgasse 4. Die Nachkommen des Berner Bundesrats Karl Schenk liessen in den Jahren 1925/26 an Stelle von fünf schmalen Häusern aus dem 16./17. Jahrhundert durch Franz Trachsel das Karl-Schenk-Haus erbauen. Das Porträt des Bundesrats schuf Etienne Perincioli. Seit den 1930er Jahren gab es im Karl-Schenk-Haus ein alkoholfreies Restaurant Moderne, das einen Ausgang auf die Neuengasse hinaus hatte. 1953 wurde die Ladenpassage zur Neuengasse hin gebaut und in ihr an Stelle des vorigen Restaurants das Tearoom Elite eröffnet. Der Name, Karl-Schenk-Passage, ist nie offiziell geworden. Der spätere Umbau des Karl-Schenk-Hauses von Walter Hodler zeigt sich in der eleganten doppelläufigen Treppe. In den Jahren 1966/67 baute Ernst Hauser im dritten Untergeschoss ein Theater ein (>Theater am Käfigturm). Dabei verschwand das Tearoom Elite und wurde durch die Café-Bar Atlantis (heute auch Restaurant) ersetzt. Das letztgenannte Restaurant schloss seinerseits am 31. August 2014 seine Türen.
Lit.: Paul Hofer, Kunstdenkmäler der Stadt Bern, Band II, Basel, 1959.
Lexikon Oberbegriffe:Gastgewerbe
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.