Schwanengasse (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\Sch)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungSchwanengasse
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Die 1872 gegründete 2. Berner Baugesellschaft liess sehr rasch eine Strasse zwischen dem Bubenbergplatz und der gleichzeitig bis hier verlängerten Bundesgasse anlegen. Der Name Schwanengasse scheint in der Bauzeit entstanden zu sein und weist auf den Schwanenteich der 1870 auf dem alten >Turnplatz 1) eingerichtet worden war und 1872 an die Bogenschützenstrasse westlich des Burgerspitals verlegt wurde. Mit dem Bau des Verwaltungsgebäudes Nr. 14 (>Mobiliar-Versichrungsgesellschaft) entstand 1896 die Verlängerung der Schwanengasse bis an die Taubenstrasse. Am 6. November 1914 beschloss der Stadtrat, es sei eine Verbindung zur Sulgeneckstrasse anzulegen. 1915 war dieses Strassenstück zwischen Dreifaltigkeitskirche und „La Prairie“ fertig gestellt. Mit der Aufhebung des obersten Stücks der >Sulgeneckstrasse kam die genannte Verbindung zur Letztgenannten.
Schon in der Planung der Architekten Friedrich Salvisberg, Friedrich Studer und Johann Carl Dähler vom 1. Dezember 1859 war an Stelle der Schwanengasse eine Victoriastrasse vorgesehen. Die 1869 von Ludwig Blotznitzki an der gleichen Stelle geplante >Hallergasse sollte bis zur Grossen Schanze reichen. Bis ins erste Viertel des 20. Jahrhunderts fand in der Schwanengasse der Brennholzmarkt statt.
Lit.: Berchtold Weber, Strassen und ihre Namen am Beispiel der Stadt Bern, Bern, 1990. Quellennachweise in einem separaten Band bei der Burgerbibliothek Bern.
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

Dokumente im Katalog der Burgerbibliothek Bern