Staldenschule (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\St)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungStaldenschule
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Laubeggstrasse 23. 1692 wurde auf Kosten des >Niederspitals eine Hintersässenschule oben am Alten >Aargauerstalden eingerichtet, die erste Schule rechts der Aare. 1727 brannte das Haus ab und wurde 1728 von Rudolf Hebler und Wolfgang Zehender neu gebaut, 1826 aufgestockt und 1867/68 erweitert. Nach der Länggass-Schule war die Staldenschule die zweite Schule der Stadt Bern, wo Knaben und Mädchen zusammen unterrichtet wurden. Seit 1880 hiess die Staldenschule offiziell Schosshaldenschule. Der 1868 von Hans Althaus erstellte Brunnen ersetzte den ursprünglichen Sodbrunnen bei der Schafscheuer beziehungsweise nachher bei der Staldenschule. 1938 entstand der Anbau. Heute dient die Staldenschule der Werkstätte Laubegg. Sie erlaubt Jugendlichen, die einer überwachten und heilpädagogisch geführten Berufsausbildung bedürfen, eine Attestlehre als Schreiner zu absolvieren. Das Areal der Staldenschule hiess früher Schafmatte. Die Schüler und Schülerinnen der Staldenschule nannten den Alten Aargauerstalden Schulgässli.
Lit.: Paul Hofer, Kunstdenkmäler der Stadt Bern, Band III, Basel, 1947; Verwaltungsbericht der Stadt Bern für das Jahr. passim.
Lexikon Oberbegriffe:Schulen
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

Dokumente im Katalog der Burgerbibliothek Bern