Brunnadernstrasse (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\B)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungBrunnadernstrasse
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:1) Seit alters führte der Brunnadernweg von der Muristrasse beim >Egelmoos 2) geradeaus zum westlichen Kalchegg-Gut und bog dort nach Südosten ab. Die Strasse reichte damals bis zum heutigen Elfenauweg. 1903 erfolgten zwei Neuanlagen: die der Steinerstrasse und zwischen dem >Seminar Muristalden und der Thunstrasse jene der Brunnadernstrasse. Der nördlichste Teil des alten Brunnadernweges wurde zur Steinerstrasse geschlagen, das anschliessende, bis zur Thunstrasse reichende Stück aufgehoben. Zwischen der Seminarstrasse und der heutigen Petruskirche bekam die Strasse schon damals den heutigen Namen. Das in jenen Jahren ausgebaute Stück der Brunnadernstrasse zwischen Elfenauweg und Egghölzlistrasse hiess bis zum Gemeinderatsbeschluss vom 28. Oktober 1910 noch Brunnadernweg und wurde dann zur Brunnadernstrasse geschlagen. Der Baulinienplan von 1927 sah eine gerade Fortsetzung der Brunnadernstrasse über das >Manuelfeld gegen die Gemeindegrenze hin vor. Doppelallee und platzartige Erweiterung hätten die Brunnadernstrasse im Süden abschliessen sollen.
Lit.: Berchtold Weber, Strassen und ihre Namen am Beispiel der Stadt Bern, Bern, 1990. Quellennachweise in einem separaten Band bei der Burgerbibliothek Bern.

2) Haltestelle der Strassenbahnlinien zum >Ostring 2) (>Kirchenfeldtram) und ins >Saali, sowie der Buslinie 28 zum Bahnhof Wankdorf. Die dortige Station der Strassenbahn nach Muri-Worb hiess Bern Burgernziel, galt von 1974 an als Haltestelle und bekam am 15. August 1988 auch den Namen Brunnadernstrasse.
Standort: bis 1972 an der Westseite der Kreuzung der Brunnadernstrasse 1) mit der Thunstrasse,seither östlich davon, stadtauswärts mit einem Bahnsteig.
Lit.: Urs und Jürg Aeschlimann, Tram Bern West, Leissigen, 2010.
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.