Bümpliztram (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\B)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungBümpliztram
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Die am 15. November 1924 eröffnete Omnibuslinie nach Bümpliz 1) umfasste als Durchmesserlinie auch die nachmalige Linie O (>Ostermundigenbus) und war in der Schweiz die erste städtische Omnibuslinie für den Vorortsverkehr. Sie führte vom Bubenbergplatz über die Laupen- und die Freiburgstrasse zur >Unterführung, wo sie in die Bernstrasse einbog und über Brünnen- und Bümplizstrasse das Bachmätteli, die Endstation Bümpliz, erreichte. Der Rückweg erfolgte über die Bernstrasse zur Unterführung. Vom 5. Juli 1941 bis am 8. Mai 1948 verkehrten wegen Treibstoff- und Pneumangels im Tramanschlussbetrieb Trolleybusse von der >Insel 2) bis Bümpliz. Die am 25. August 1952 verfügte Sperrung der Freiburgstrasse beim >Anna-Seiler-Haus hatte die (seit dem 1. November 1953 als definitiv bezeichnete) Linienverlegung über Christoffel- und Bundesgasse, Effinger- und Schlossstrasse zur Folge. Seit 1974 trug die Linie mit den roten Fahrzieltransparenten und der früheren Bezeichnung B die Nummer 13. Vom 28. Juli 1975 bis am 28. Januar 2007 war sie auf Trolleybusbetrieb umgestellt. Am 30. Oktober 1977 erfolgte ihre Verlängerung von der neu Bachmätteli genannten Haltestelle bis an die Nordecke des Rehagwaldes. Seit dem 10. Dezember 2010 ist sie als Strassenbahnlinie Nr. 7 mit dem >Ostring 2) (>Kirchenfeldtram) verbunden. Ein erstes Projekt für eine Strassenbahnlinie nach Bümpliz datiert von 1913.
Lit.: Hans Ulrich Studer, Artikelserie über die Städtischen Verkehrsbetriebe, Der Bund, Bern. 15. Dezember 1968; Urs und Jürg Aeschlimann, Tram Bern West, Leissigen, 2010; Claude Jeanmaire, Die Strassen- und Überlandbahnen von Bern und Thun; Berns Stadtteil 6 Bümpliz Bethlehem Bottigen Riedbach, Bern, 2009; Freundliche Mitteilung von Jürg Aeschlimann, Direktion RBS; Verwaltungsbericht der Stadt Bern für das Jahr 1975. Bericht SVB pg. 400.
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.