Cäcilienstrasse (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\C)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungCäcilienstrasse
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:1) Etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts führte ein Weg von der Brunnmattstrasse bis zum Bauernhaus des Besenscheuergutes (Schwarzenburgstrasse 12). 1898 wurde der Weg bis zur Schwarzenburgstrasse verlängert. Der Name der Cäcilienstrasse weist auf Cäcilie v. Tscharner, die Tochter des Schultheissen Carl Friedrich v. Tscharner (>Tscharnerstrasse). Sie wohnte bis zu ihrem Tod an der Brunnmattstrasse (heute etwa Haus Nr. 37a). Ihr hat der von der Cäcilienstrasse durchzogene Teil des Tscharnergutes gehört.
Bei der Benennung der Munzinger-, Weber- und Zwyssigstrasse, 1916, hat der Gemeinderat den Namen Cäcilienstrasse fälschlicherweise als Bezug auf die Patronin der Musik, die heilige Cäcilia, interpretiert.
Lit.: Berchtold Weber, Strassen und ihre Namen am Beispiel der Stadt Bern, Bern, 1990. Quellennachweise in einem separaten Band bei der Burgerbibliothek Bern.

2) Haltestelle der Strassenbahnlinie ins >Fischermätteli 4) (>Fischermättelitram).
Standort: bei der Einmündung der Cäcilienstrasse 1) in die Brunnmattstrasse.
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.