Klösterli (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\K)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungKlösterli
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:1) Die Gebäude des >Niedern Spitals hiessen bald nach dessen Aufhebung 1527 Klösterli.
Standort: Klösterlistutz 16/18.
Lit.: Paul Hofer, Kunstdenkmäler der Stadt Bern, Band I, Basel, 1952.

2) Der Gasthof Klösterli hatte in den nach dem Klösterli 1) benannten Haus Klösterlistutz 18 das Pintenrecht 1688 erhalten. Im Neubau von 1746 erhielt er 1759 das Tavernenrecht. Das Mansartdach des Hauptgebäudes wurde im Jahr nach dem verheerenden Brand von 1934 durch ein Satteldach ersetzt. Die Wirtschaft und das Hotel schlossen 1942 ihre Tore. Unter dem Namen Mahogany-Hall entstand im Klösterli 1968 ein Jazzlokal, das auch für andere kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann. Das Haus wurde in den Jahren 1987/90 renoviert. Am 3. Februar 1990 nahm die Mahogany-Hall ihren Betrieb nach der gut zweijährigen Umbauphase wieder auf.
Lit.: Hugo Haas, An den Aareübergängen bei der Nydegg in Bern, Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde, 1945; „Der Bund“. 11. Februar 1978; Bernhard Furrer, Denkmalpflege in der Stadt Bern, 1989-1992, in Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde 1993, Heft 1 und 2. pg. 47ff.; Berner Jahrbuch 1991, Bern, 1990. pg. 91.

3) Ein Haus gegenüber der Insel, wohin die dortigen Klosterfrauen nach der Reformation verbracht wurden. Später ging das Haus in Privatbesitz über.
Standort: Südwestflügel des >Bundeshauses Nord (Amthausgasse 15).
Lit.: Gruner, Deliciae urbis Bernae, o.O. (Bern), 1732.
Lexikon Oberbegriffe:Sakralbauten
Gastgewerbe
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

Dokumente im Katalog der Burgerbibliothek Bern