Klösterlistutz (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\K)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungKlösterlistutz
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Die Strasse zwischen der Untertorbrücke und dem Anfang der Haspelgasse hiess schon 1401 nach dem sich seit 1339 dort befindenden Niederen Spital Spitalstalden. Zusammen mit dem Klösterli-Friedhof hiess sie bald nach der Reformation Klösterlistutz. Mit der Aufhebung des Freidhofs entstand der breite Teil des Klösterlistutzes, der von 1853 an als >Viehmarkt 4) diente. Damit dieser an Markttagen umgangen werden konnte, legte die Stadt oberhalb des Platzes einen Fussweg an, den der Staat 1886/88 zur Strasse ausbaute. Das Überbauungsprojekt des Wiener Architekten Heinz Tesar für die Westseite des Klösterlistutz lehnten die Stimmenden der Stadt 1984 ab.
Lit.: Berchtold Weber, Strassen und ihre Namen am Beispiel der Stadt Bern, Bern, 1990. Quellennachweise in einem separaten Band bei der Burgerbibliothek Bern.
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

Dokumente im Katalog der Burgerbibliothek Bern