Schosshaldenfriedhof (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\Sch)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungSchosshaldenfriedhof
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:1) Am 1. Januar 1878, zwei Jahre nach dem Landerwerb, wurde der Schosshaldenfriedhof als Ersatz für den >Rosengarten eröffnet. Die erste Erweiterung erfolgte 1893, seither wurde er mehr als zehn Mal gegen das Schosshaldenholz hin erweitert. Der ursprüngliche Eingang mit dem Pförtnerhaus (Ostermundigenstrasse 60) befand sich an der Nordwestecke des Friedhofs. Der Eingang an der Nordseite mit den beiden L-förmigen Gebäuden um den Eingangshof und mit der 1993/94 renovierten Abdankungshalle wurde 1936 eröffnet.
Lit.: Bernhard Furrer, Denkmalpflege in der Stadt Bern, 1993-1996, in Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde 1997, Heft 1 und 2. pg. 80ff.; Historische Kartei bei Stadtgrün (Stadtgärtnerei) Bern, allgemeiner Teil.

2) Die Haltestelle der Omnibuslinie O (>Ostermundigenbus) beim Schosshaldenfriedhof 1) befand sich ursprünglich beim Eingang des Friedhofs bei der Einmündung des Friedhofweges in die Ostermundigenstrasse und hiess Schosshalde Friedhof. Am 1. Mai 1936 wurde sie in Pulverweg, am 26. November 1940 in Friedhof Schosshalde und am 15. Januar 1950 wieder in Pulverweg umbenannt. Seit dem 19. Mai 1964 befindet sich diese Haltestelle 300 m westlich der Kreuzung und heisst Galgenfeld, benannt nach dem >Galgenfeld 2) untenaus. Bei der Eröffnung des heutigen Haupteingangs des Schosshaldenfriedhofs 1) wurde dort eine Bushaltestelle eingerichtet. Sie hiess vom 1. Mai 1936 bis am 25. November 1940 Friedhof Schosshalde, dann bis am 14. Januar 1950 Abdankungshalle, anschliessend wieder Friedhof Schosshalde. Sei dem 1. Dezember 1961 heisst sie Schosshaldenfriedhof.
Lit.: Urs und Jürg Aeschlimann, Tram Bern West, Leissigen, 2010.
Lexikon Oberbegriffe:Friedhöfe
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

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