Stift (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\St)

 

Grunddaten

ThesaurusOrte
BezeichnungStift
Beschreibung
Quelle
 

Zusatz-Infos

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Münsterplatz 3. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Stift, heute das Stift. Der Deutsche Orden, der spätestens von 1238 an den Gottesdienst in Bern versah, baute vor 1256 ein erstes Gebäude. Dieses verschwand beim Bau des >Münsters um 1430. Das zweite Deutschordenshaus entstand 1427–1435. Es hiess auch Deutsches Haus und Deutschhaus. 1485 wurde das Ordenshaus in ein weltliches Chorherrenstift umgewandelt. Der Neubau nach Plänen von Albrecht Stürler erfolgte 1745/48 unter Samuel Lutz, dann unter Emanuel (I) Zehender. Der östliche Anbau verdrängte 1747 die >Mattentreppe 1) und wurde 1895 aufgestockt. Der westliche Anbau, das Provisorhaus wurde unter Niklaus Hebler bis 1755 fertig gestellt. In den Jahren 1978/80 wurde das Stift renoviert und im Inneren umgestaltet.
Standort der ersten Kommende: südlicher Teil des Münsterplatzes.
Lit.: Paul Hofer, Kunstdenkmäler der Stadt Bern, Band III, Basel, 1947; „Der Bund“. 7. Februar 1980; Rainer C. Schwinges (Hsg.), Berns mutige Zeit, Bern, 2003. pg. 94; Bernhard Furrer, Denkmalpflege in der Stadt Bern, 1989-1992, in Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde 1993, Heft 1 und 2. pg. 30ff.
Lexikon Oberbegriffe:Sakralbauten
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

Dokumente im Katalog der Burgerbibliothek Bern