Schützenbrunnen (Orte\Sch\Schweiz (CH)\Bern (Kanton)\Bern (BE)\Sch)

 

Grunddaten

Thesaurus:Orte
Bezeichnung:Schützenbrunnen
 

Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern

Lexikoneintrag:Der Brunnen von 1527 erhielt 1543 die Schützenfigur von Hans Gieng. Kapitell und Säule wurden 1670 von Abraham (I) Dünz ersetzt. Der früher einröhrige Brunnen hat vermutlich seit 1741 vier Röhren. 1783 wurde der Trog nach einem Entwurf von Niklaus Sprüngli, 1784 die ursprüngliche Dreieckwimpel durch eine quadratische Fahne ersetzt, diese selber letztmals 1889. Der Name Schützenbrunnen tritt im frühen 17. Jahrhundert erstmals auf. Der Büchsenschützen-Venner blickte bis 1931 nach Osten. Dabei zielte das Bärlein mit seiner Muskete auf den Eingang des Gesellschaftshauses der Schützen. Der Brunnen wurde dann entfernt und 1939 mit westwärts gewendeter Figur wieder aufgestellt. Für die Bauarbeiten an der >Marktgasse wurde 2013 die Brunnenfigur entfernt, wobei ihr beide Beine abbrachen.
Standort: Vor 1889 vor dem Haus der >Schützen-Gesellschaft (Marktgasse 24/28); 1889 bis 1931 an der Schattseite (vor den Häusern Nr. 27/29); seit der Neuaufstellung von 1939 in der Gassenmitte vor dem Haus Nr. 16.
Lit.: Paul Hofer, Kunstdenkmäler der Stadt Bern, Band I, Basel, 1952; Kunstführer durch die Schweiz, Band 3, Bern, 2006.
Lexikon Oberbegriffe:Brunnen
Urheberangabe:Weber, Berchtold: Historisch-Topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 2016.

Dokumente im Katalog der Burgerbibliothek Bern